Schäufele im Brotteig

„Schäufele“, so nennt man in Baden das geräucherte Schulterstück vom Schwein.

Zutaten:

  • 1 Schäufele ohne Knochen
  • (oder ein Rollschinken) etwa 2 kg
  • 750 g Weizenmehl Type 550
  • 2-3 Teelöffel Salz
  • 2 Esslöffel Kümmel
  • 1 ½ Würfel Hefe (ca. 65 g)
  • eine Prise Zucker
  • 150 ml Milch
  • 300 ml Wasser
  • Fett und Mehl für das Backblech

 

So geht`s:

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, mit Salz und Kümmel vermischen. Mit der Hand in die Mitte eine Vertiefung drücken. Die Hefe hinein bröckeln, eine Prise Zucker hinzufügen und mit etwas lauwarmem Wasser verrühren. Etwas Mehl darüber stäuben und den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen der Hefe verdoppelt hat.

Die lauwarme Milch mit 300 ml warmem Wasser mischen und zu dem Mehl geben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine alles zu einem glatten Teig kneten, dann noch 5 Minuten weiterkneten. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und mindestens 2 bis 3 Stunden an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.

Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Das Schäufele (vorgegart, im eigenen Saft) aus der Verpackung nehmen, etwas trocken tupfen. Ein Backblech einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig ausrollen und das Schäufele darin einschlagen, die Teigränder dabei unter das Fleisch schieben. Das Schäufele auf das Backblech legen. Auf der Oberseite kleine Rauten einschneiden, so dass der Dampf entweichen kann. Nochmals 15 Minuten gehen lassen. Dann 60-70 Minuten im Ofen backen.

Aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit einem Brotmesser anschneiden.

Dazu gibt es Senf …und natürlich einen Markgräfler Gutedel!

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Weinempfehlung:

http://www.weingut-engler.de/

Für die, die es gerne leicht und bekömmlich mögen:

2013er Müllheimer Reggenhag Gutedel
Kabinett
trocken

Der Markgräfler Klassiker Gutedel zur badischen Spezialität, dem Schäufele. Die „Sonntags“-Variante des Gutedels, ein Kabinett vereint sich harmonisch durch seine Leichtigkeit, ausgewogener Säure und die dezente Nussaromatik. Zum milden leicht geräucherten Schäufele gewinnt der eher zurückhaltende Gutedel eine lebhafte Fruchtigkeit. Ein Begleiter, der mit seinen 11,5 vol% nicht sättigt, vielmehr anregt zum Weitertrinken. 

 

Für die, die es gerne kräftiger mögen:

2014er Müllheimer Sonnhalde Grauburgunder
Kabinett,
trocken

Er präsentiert sich kräftig und vollmundig und verlässt die Zunge jung, lebhaft und eindrucksvoll. Durch seine klassischen Grauburgunderaromen, wie Quitte, Birne, Zitrus durch seine Jugend und ein Hauch von Ananas geht der Grauburgunder = Pinot gris eine Liaison mit dem herzhaften Kartoffelsalat oder dem Dressing des Feldsalats ein. Und nicht zuletzt bietet ein Grauburgunder dem Senf auch besser Paroli.

 

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