Biibeleskäs

angemachter Quark mit Gewürzen

Bibeleskäs mit Gschwäldi
Bibeleskäs mit Gschwäldi - © Karin Schindler

Die Bibele, das sind die kleinen Klümpchen oder Knubbel, die man im Quark sieht. Früher hat man den Quark selbst zubereitet. Dafür wurde sauer gewordene Milch aufgekocht und man brachte sie damit zum Stocken, das heisst, sie trennte sich in einen festen und einen flüssigen Teil. Dann hat man die Masse durch ein Sieb abgeseiht und ausgedrückt. Der Bibeleskäs wird oft auch Ziger genannt.

Eine andere mögliche Erklärung für den Namen Bibeleskäs (Frankreich: Bibalaskaes) ist, dass man den Quark an die Hühnerküken, die „Bibele” verfüttert hat.

Bibeleskäs kann man selbst machen, oder den aus dem Kühlregal verwenden.

Bibeleskäs, selbstgemacht (ergibt ca. 200 g):

  • 1 Liter Milch (mindestens 3,5 % – Vollmilch)
    keine H-Milch verwenden, sonst funktioniert das Rezept nicht!!!
  • 1/3 Teelöffel Salz
  • 20 ml Weißweinessig (oder Obstessig)

So geht`s:

In einem großen Edelstahltopf Milch mit Salz zum Kochen bringen. Essig zugeben und die Milch bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren so lange sieden lassen, bis sie ausflockt.
Ein Sieb mit einem Tuch auslegen, auf eine Schüssel setzen. Milch hineingießen und an einem kühlen Ort mehrere Stunden abtropfen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren oder gleich verbrauchen.

Für Bibeleskäs mit Gschwelldi  (Pellkartoffeln) setzt man zuerst die gewaschenen, mittelgroßen Kartoffeln auf (in einen Topf mit kaltem Wasser geben, Deckel auflegen.
Wenn das Wasser kocht, müssen die Kartoffeln noch etwa 20 – 30 Minuten garen, je nach Größe.

Link zum Original Rezept:

http://markgraeflerin.wordpress.com/2013/07/30/dreilander-rezepte-recettes-des-trois-pays-bibeleskas-mit-gschwelldi/