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„Wenn du wüsstest, was hier für eine Sonne ist. ....

 

„Wenn du wüsstest, was hier für eine Sonne ist. .... Sie brennt nicht, sie liebkost“, schrieb der russische Dramatiker Anton Tschechow im Juni 1904 an seine Schwester über seinen Aufenthalt im Markgräflerland.

Angelehnt an die südlichen Ausläufer der Schwarzwaldberge, ausgebreitet zwischen Rhein und Reben lockt das Markgräflerland mit seinen rund 2000 Sonnenstunden im Jahr zum Ausspannen, Genießen, Erholen, Erleben. Warme Quellen speisen die Thermalbäder, südliche Winde lassen Wein, Obst und vielerlei Gemüse gedeihen.

Von einer langen und bewegten Geschichte zeugen zahllose Kulturdenkmale, stolze Burgen, prächtige Schlösser, mit kostbaren Fresken geschmückte Kirchen und Kapellen. Charmante Landstädtchen und malerische Winzerdörfer laden zum Verweilen und Entdecken ein.

Auf Sichtweite liegen die Vogesen und die Juraberge - das Land am südlichen Oberrhein hat beides, beschauliche Nähe und lockende Ferne. Drei Länder treffen hier zusammen, jedes setzt  seine eigenen individuellen Akzente, die gemeinsame Geschichte und die alemannische Sprache verbinden. Man spricht lieber von Markgräflerland,  Baselbiet und Elsass und weniger von den drei Nationen Deutschland, Schweiz und Frankreich.

Markgräflerland heißt Weinland, Land der unendlich vielen Wanderpfade, Land der Gastfreundschaft und Weltoffenheit.

Der Markgräfler Hauswein, der Gutedel, gedeiht nur hier und kam einst von den wärmeverwöhnten Weinbergen um den Genfer See. Mitgebracht hatte ihn Großherzog Karl-Friedrich, der das Land am längsten regierte, 65 Jahre lang, friedlich und menschenfreundlich. Der Hausberg des Markgräflerlandes, der 1165 Meter hohe Hochblauen mit seinen dicht bewaldeten Flanken krönt das Landschaftsbild. Von seinem Gipfel geht der Blick weit hinaus bis zur Alpenkette, zu seinen Füßen liegen die Weindörfer eingebettet in die sanfte Hügellandschaft, die zum Rhein hin ausschwingt.

Der mächtigste Strom Europas gehört ebenso zum Markgräflerland wie der Blauen und der Gutedel. In den Auenwäldern an seinen Ufern fühlen sich seltene Tier- und Pflanzenarten wohl, man kann ihn genüsslich mit dem Paddelboot erkunden, die großen Lastschiffe und die Ausflugsschiffe fahren auf dem parallel verlaufenden Kanal.

Und auf dem Grund des Rheins schlummert das Rheingold, das man unter der Anleitung eines echten Goldwäschers in winzigen Flitterchen ans Tageslicht holen kann, eine spannende Beschäftigung!

Das Markgräflerland ist das ganze Jahr über lohnendes Ziel für einen kurzen oder längeren Urlaub.

Nirgends blühen im Frühjahr die Obstbäume in solcher Pracht, allein im Eggenertal soll es mehr als 10.000 von ihnen geben. Frühjahr ist Spargelzeit, das zarte Gemüse lockt Feinschmecker von weit her an. Die Sonne gewinnt an Kraft, auf Wiesen und Weinbergen breiten sich bunte Blumenteppiche aus.

Sommerzeit ist im Markgräflerland Draußen-Zeit, das Leben spielt sich auf den Straßen und Plätzen ab, die im Schmuck von Oleander und Palmen mittelmeerisches Flair verbreiten, in lauschigen Gartenlokalen und Straußwirtschaften, auf abwechslungsreichen Rad- oder Wanderwegen, auf gepflegten Golfplätzen, in attraktiven Freibad-Landschaften, bei unvergesslichen Open-Air-Festivals.

Der Herbst mit seinen bunten Farben ist die Jahreszeit des Weins, aus den Kellern duftet der neue Süße, Weinfeste im großen Zelt oder im intimen Rahmen eines Winzergehöfts locken Jung und Alt, der Veranstaltungskalender quillt fast über, man muss sich entscheiden.

Und auch der Winter hat im Markgräflerland seine Reize, selbst wenn er hier bisweilen mit dem Schnee etwas geizig ist. Gemütliche Weinproben am Kachelofen mit Geschichten aus dem Alltag der Winzer, ein langes, genussreiches Menü bei Kerzenschein nach dem Besuch eines der vielen Weihnachtsmärkte oder der Müllheimer Eisbahn, ein Wohlfühlabend in einer der attraktiven Saunalandschaften,  Winterurlaub im Markgräflerland heißt zu sich selbst finden, Kraft fürs neue Jahr tanken, ausspannen, genießen.

Wer trotzdem Lust auf "Ski und Rodel" hat, kommt mit der Konus-Gästekarte kostenlos und schnell per Bahn und Bus zu den schönsten Pisten und Loipen des Schwarzwaldes.